Danny Bates

„Ich hörte sofort klickende Geräusche und mein Audiologe sagte mir, das seien Schritte im Korridor. Jeder neue Monat brachte ein weiteres Wunder …“

Heimatregion: Midlands
Typ der Hörhilfe: Cochlea-Implantat
Datum der Implantation: 2009
Soundprozessoren: Bilateral Freedom

Meine Hörprobleme

Mein Gehör war nie wirklich gut, verschlechterte sich aber nach meinem 30. Geburtstag. Mit 40 Jahren kamen Schwindelanfälle dazu. Schließlich wurde bei mir Morbus Ménière diagnostiziert. Ich verlor mein Resthörvermögen und wurde fast vollständig taub.

Keines der Hörgeräte, die ich probierte, half wirklich und im Alter von 47 Jahren wurde ich von meinem Berater auf die Liste für ein Cochlea-Implantat gesetzt.

Ein Neuanfang

Nach der Operation fragte ich mich, ob dies wirklich die richtige Entscheidung gewesen war. Ich war äußerst nervös, bis das Einschalten alle meine Erwartungen erfüllte. Ich hörte sofort klickende Geräusche und mein Audiologe sagte mir, das seien Schritte im Korridor. Jeder neue Monat brachte ein weiteres Wunder. So konnte ich mein Handy wieder hören und dachte bald, wenn das mit einem Implantat schon so ist, stell dir vor, was ein weiteres im rechten Ohr bringen könnte.

Ich hatte Glück und erhielt im Mai 2009 ein zweites Implantat.

Die Auswirkungen des beidseitigen Cochlea-Implantats auf mein Leben

Ein Cochlea-Implantat war schon toll, aber zwei waren geradezu fantastisch. Ich kann Gespräche viel einfacher hören, selbst wenn jemand hinter mir läuft oder in Menschenansammlungen.

Das Familienleben wurde auf jeden Fall besser und dass ich nun hören kann, was in der Küche gesprochen wird, wenn ich im Wohnzimmer sitze, hat unser Leben gewaltig verbessert. Auswärts essen macht wieder Freude, ich kann an Partys teilnehmen und wieder ein Gesellschaftsleben aufbauen. Ich muss mich nicht mehr konzentrieren, um zu hören.

Musik finde ich unglaublich schön und ich kann jetzt komplette Klänge hören, was wunderbar ist. Im Auto höre ich ständig Musik im Radio und verstehe auch die Nachrichten und Verkehrsberichte. Vor zwei Jahren habe ich angefangen, Schlagzeug spielen zu lernen. Ich habe eine Menge Spaß dabei und übe fast täglich. Mein Ziel ist es, in drei Jahren am 21. Geburtstag meines Sohnes zu spielen.

Bei der Arbeit kann ich mit den anderen scherzen und lachen, bis ich weinen muss. Ich habe sicherlich die richtige Entscheidung mit den Cochlea-Implantaten getroffen und glaube, dass ich nun wieder wie ein normaler Mensch hören kann.

Warum ich Fürsprecher bin

Ich wollte Fürsprecher werden, da ich das Wunder des Hörens wiedererlangt habe und dieses wunderbare Geschenk mit anderen teilen möchte.

Die Gewöhnung an das Implantat ist anfangs harte Arbeit. Wenn man dann aber Vogelgezwitscher hören kann oder schöne Musik, dann war es den Aufwand wert. Ich möchte gerne anderen Schwerhörigen helfen, bei der Arbeit und in der Freizeit hören zu können.

Haftungsausschluss

Die Angaben auf dieser Webseite dienen zur Information und sind in keiner Weise als Ersatz für die medizinische Beratung vorgesehen. Bitte konsultieren Sie einen Facharzt für eine Diagnose bzw. Behandlung eines Hör- oder Gesundheitsproblems.

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