Sind Sie gefährdet?

Wussten Sie, dass lauter Lärm ein Hauptrisikofaktor für Hörverlust ist? Lärmbedingter Hörverlust ist eine der häufigsten Arten von Hörverlust, zum Glück aber auch völlig vermeidbar.

Sie können das Risiko verringern, wenn Sie in der Freizeit, bei der Arbeit oder zu Hause schädlichen Lärm vermeiden. Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie:

  • Musiker oder Barkeeper sind und sich lange Zeit in einer lauten Umgebung aufhalten.
  • Landwirt sind und regelmäßig von lauten Maschinen umgeben sind.
  • Fabrik-, Bergbau- oder Bauarbeiter sind und sich in einem Umfeld mit lautem Industrielärm befinden.
  • regelmäßig lautem Lärm ausgesetzt sind in Nachtlokalen oder Kneipen, bei Musikkonzerten oder beim Musikhören über Kopfhörer.

In vielen europäischen Ländern, in den USA und Australien gelten strikte Lärmschutzbestimmungen für laute Arbeitsplätze und Lärm wird auf einem Minimum gehalten bzw. das Tragen von Gehörschutz ist Vorschrift. Auch in Deutschland gibt es rechtliche Vorgaben zu Lärm am Arbeitsplatz. Trotzdem sind etwa vier bis fünf Millionen Menschen in Deutschland in ihrem Arbeitsumfeld einem Geräuschpegel ausgesetzt, der von der World Health Organization als gefährlich eingestuft wird.1 Schützen Sie sich vor schädlichem Lärm, indem Sie einen Gehörschutz tragen und den Arbeitsschutzbeauftragten oder Ihren Vorgesetzten bitten, den Arbeitsplatz leiser zu gestalten.

Wenn Sie in einem Umfeld mit weniger gesetzlichen Regelungen arbeiten, wie in einem Nachtlokal, bei Konzerten oder auf einem Bauernhof, oder wenn Sie in Ihrer Freizeit schädlichem Lärm ausgesetzt sind, liegt es an Ihnen, Ihr Gehör zu schützen. Folgen Sie dem Motto: Ohren schützen, Lärm vermeiden, Lautstärke reduzieren. Tragen Sie gut sitzende Ohrstöpsel, halten Sie sich möglichst wenig an sehr lauten Orten auf und nutzen Sie elektronische Gehörschutzmittel und Handy-Apps zur Überwachung und Einschränkung der Lärmeinwirkung.

Haftungsausschluss

Die Angaben auf dieser Webseite dienen zur Information und sind in keiner Weise als Ersatz für die medizinische Beratung vorgesehen. Bitte konsultieren Sie einen Facharzt für eine Diagnose bzw. Behandlung eines Hör- oder Gesundheitsproblems.

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