Über die Initiative
„Ich will hören!“ – das ist der Name einer Initiative, die über hochgradige Hörschädigungen sowie über deren Therapiemöglichkeiten informieren möchte. Gestartet wurde diese Initiative von Cochlear Deutschland. Cochlear ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich implantierbarer Hörlösungen.
Ein Hörgerät und doch nicht hören?
Bei vielen hörgeschädigten Menschen verschlechtert sich das Hörvermögen im Laufe der Zeit immer weiter. Sie werden zunächst mit Hörgeräten versorgt. Doch selbst wenn diese Geräte perfekt auf den jeweiligen Hörverlust eingestellt sind, sind die Betroffenen der alltäglichen Kommunikation nicht mehr gewachsen. Sie werden empfindlich gegen Geräusche. Sie können keine Musik mehr genießen und meiden lebhafte Orte. Gesprochene Worte verstehen sie nur lückenhaft. Sie müssen sich deshalb sehr konzentrieren, um einem Gespräch oder einem Telefonat folgen zu können. Unterhaltungen in Gruppen werden extrem anstrengend – also vermeiden die Betroffenen viele Situationen. Sie ziehen sich mehr und mehr zurück und fühlen sich einsam.
Besser hören und verstehen: mit einem Hörimplantat
Viele Menschen mit einer starken Hörschädigung haben den Wunsch, besser zu hören. Und er kann mit einem Hörimplantat Wirklichkeit werden, wenn Hörgeräte nicht mehr helfen.
Wir von Cochlear Deutschland wollen mit unserer Initiative „Ich will hören!“ über Hörschädigung und deren mögliche Folgen aufklären. Zudem soll unsere Initiative Betroffene und deren Angehörige über Möglichkeiten einer Therapie mit Hörimplantaten informieren. Diese werden seit Jahren weltweit mit großem Erfolg eingesetzt und können einen Weg zurück in die Welt der Hörenden ermöglichen.
Zahlen & Fakten
Allein in Deutschland sind 19% der über 14-jährigen, also rund 13 Millionen Menschen hörgeschädigt. Davon sind etwa weitere 9% hochgradig bis an Taubheit grenzend hörgeschädigt.
Quelle: W.Sohn, "Schwerhörigkeit in Deutschland", Z. Allg. Med. 2001


