Ihr Weg zum Hören
Wenn Hörgeräte nicht mehr helfen ausreichend Sprache zu verstehen, kann ein Hörimplantat die Alternative sein. Werden Sie jetzt aktiv und starten Sie zu einem neuen Hör-Erleben und damit zu mehr Lebensfreude.
Genießen Sie wieder Gespräche, Telefonate und Fernsehen.
Lassen Sie sich von den Geräuschen und Klängen des alltäglichen Lebens wieder mit Freude erfüllen und erleben Sie die Welt mit allen Sinnen.
Dieser Leitfaden soll Ihnen helfen, Ihrem persönlichen Ziel Schritt für Schritt näherzukommen.
Erster Schritt: Gespräch mit Ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt
Machen Sie einen Termin bei Ihrem Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Anhand Ihres Ton- und Sprachaudiogramms kann er feststellen, welche Hörlösung für Sie am Besten geeignet ist.
Sollten Hörgeräte für Sie nicht mehr ausreichen, um Gespräche richtig zu verstehen, überweist Ihr HNO-Arzt Sie für weiterführende Untersuchungen an eine spezialisierte Klinik.
Zweiter Schritt: Voruntersuchungen und Beratung
Mit der Überweisung vereinbaren Sie einen Termin in einer Hörimplantat-Klinik für die Voruntersuchung.
In gemeinsamer Abstimmung mit einem Team aus Fachleuten wird geklärt, ob für Sie ein Hörimplantat in Frage kommt. Die Kosten für die Versorgung mit einem Cochlea-Implantat und alle notwendigen Untersuchungen werden grundsätzlich komplett von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Dritter Schritt: Versorgung mit einem Hörimplantat
In Deutschland und Österreich haben sich über 80 Kliniken auf Hörimplantate spezialisiert. Bei einer Cochlea Implantation beträgt der Aufenthalt in der Klinik in der Regel eine Woche.
Um die nächste Klinik in Ihrer Region zu finden, können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.
Vierter Schritt: Anpassung des Soundprozessors
Vier bis sechs Wochen nach der Versorgung mit Ihrem Hörimplantat wird der Soundprozessor an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst. Nun beginnt für Sie ein neues Hör-Erleben. Ihr Gehirn lernt, mit den neuen Sinneseindrücken umzugehen. Schritt für Schritt gewinnen Sie mehr Sicherheit und Erfahrung.
Fünfter Schritt: Rehabilitation und Nachsorge
In der Phase der Rehabilitation und Nachsorge unterstützen Audiologen und Therapeuten Sie dabei, die neuen Höreindrücke immer besser zuzuordnen und zu verstehen.
Hilfe zur Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen Hilfe, Unterstützung und Erfahrungsaustausch.
Wir vermitteln Ihnen gerne einen Kontakt zur Selbsthilfe in Ihrer Region.


