Ich will hören

Das Gehör ist einer unserer wichtigsten und empfindsamsten Sinne. Hören informiert uns nicht nur, es warnt, orientiert, stellt Kontakte her und es verbindet uns mit anderen Menschen.

Eine Hörschädigung kann sich mit der Zeit immer weiter verschlechtern. Bei starker Innenohrschwerhörigkeit wird der Schall trotz Hörgerät nicht mehr ausreichend wahrgenommen. Betroffene haben ein erschwertes Sprachverständnis und können alltäglichen Gesprächen schwer folgen.


"Nicht sehen trennt von den Dingen.
Nicht hören trennt von den Menschen."

Immanuel Kant


Sie werden empfindlich gegen Geräusche. Sie können keine Musik mehr genießen und meiden lebhafte Orte. Telefonate und Gespräche benötigen starke Konzentration. Unterhaltungen in Gruppen werden immer anstrengender; also ziehen sich die Betroffenen mehr und mehr zurück.

Seit 30 Jahren gibt es eine Therapie-Möglichkeit für Menschen mit hochgradigem bis an Taubheit grenzendem Hörverlust: Wenn Hörgeräte nicht ausreichen Sprache zu verstehen, können Hörimplantate, in der Fachsprache Cochlea-Implantat genannt, helfen besser zu hören. Das Wort Cochlea ist eine lateinische Bezeichnung für die Hörschnecke.

Weitere Informationen über das Cochlea-Implantat finden Sie hier.